So regeln Sie Ihren letzten Willen sorgfältig, sicher und zum richtigen Zeitpunkt

Wenn Sie Ihren Nachlass frühzeitig regeln, stellen Sie sicher, dass Ihre Wünsche umgesetzt werden und Ihre Liebsten abgesichert sind. Neben einem Testament oder Erbvertrag gehört auch der Vorsorgeauftrag sowie die Patientenverfügung zu den Vorkehrungen, die Sie individuell gestalten können.

Ihr Weg zur individuellen Nachlassregelung

Selbstverständlich erscheint das Thema erst einmal als eine schwierige Angelegenheit. Doch je intensiver Sie sich damit beschäftigen, umso deutlicher wird: Es ist beruhigend, alles geregelt zu haben. Wichtig ist dabei, die richtigen Fragen zu stellen. 

Individuell vorbereitet

Wie stelle ich sicher, dass meine persönlichen Wünsche im Ernstfall berücksichtigt werden?

Mir ist bekannt, dass mit dem Erbrecht grundsätzlich geregelt ist, wie der Nachlass aufgeteilt wird. Ich frage mich jedoch, wo meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse Platz finden. Schliesslich sind Familienkonstellationen in Zeiten von Patchwork-Familien, eingetragenen Partnerschaften und mehreren Ex-Ehegattinnen und Ex-Ehegatten vielfältig – und oft ganz schön kompliziert.

«Zentral für eine individuelle Regelung ist die Ausgangslage und der gesetzliche Handlungsspielraum. Gerne stehen wir Ihnen hierbei mit unserer Expertise zur Seite.»
Leben im Konkubinat

Welche Vorkehrungen sollten wir als unverheiratetes Paar treffen?

Wir sind als Paar auch ohne Trauschein glücklich – das Leben im Konkubinat hat sich schliesslich etabliert und ist gesellschaftlich akzeptiert. Jedoch fehlt nach wie vor eine gesetzliche Grundlage. Wir profitieren zwar unter Umständen von tieferen Steuern, jedoch nicht von gegenseitiger Unterstützungspflicht, Hinterlassenenleistungen und gesetzlichen Erbansprüchen. 

«Konkubinatsvertrag und Testament sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Wir beraten Sie und Ihren Partner oder Ihre Partnerin gerne ganz persönlich.»
Unfall und Krankheit

Was, wenn ich eines Tages nicht mehr urteilsfähig bin?

Damit will natürlich niemand rechnen, aber wir wissen doch alle, dass theoretisch jederzeit etwas Schlimmes passieren könnte. Ein Unfall, eine Krankheit – und plötzlich ist es nicht mehr möglich, den eigenen Willen zu formulieren. Auf solch eine Situation will ich vollumfänglich vorbereitet sein.

 

«In so einem Fall greifen standardisierte vormundschaftliche Massnahmen. Aus diesem Grund raten wir zur Erstellung eines Vorsorgeauftrags und einer Patientenverfügung.»

TKB-Ratgeber: Worauf Sie bei Ihrem Nachlass achten müssen

Unser Ratgeber zur Nachlassplanung vermittelt Ihnen auf über 50 Seiten anhand zahlreicher Beispiele und Grafiken einen Überblick über die folgenden Themen:

Eheliches Güterrecht  

Das Ehegüterrecht regelt die Vermögensverhältnisse der Ehepartner während der Ehe und bei Auflösung derselben durch Scheidung oder Tod. Es spielt im Zusammenhang mit dem Erbrecht eine wichtige Rolle, denn es bestimmt, welcher Teil des ehelichen Vermögens dem überlebenden Ehepartner zukommt und welcher Teil in den Nachlass des Verstorbenen fällt.

Erbrecht und Erbgang

Das Erbrecht regelt, wie der Nachlass zwischen den Erben aufgeteilt wird. Wer seine Erbfolge der gesetzlichen Regelung überlassen will, hat nichts vorzukehren. Besteht aber die Absicht, auf das Ableben hin Bestimmungen zu treffen, dann stehen die Möglichkeiten eines Testaments oder Erbvertrages offen. Eine gut durchdachte Nachlassplanung wird familienspezifischen Verhältnissen gerecht und kann unangenehmen Streitigkeiten im Todesfall vorbeugen.

Vertretung zu Lebzeiten

Im normalen Alltag erfüllt eine Bank- oder Generalvollmacht den Zweck, dass Sie sich gegenüber Ihrer Bank oder Dritten durch eine vertraute Person vertreten lassen können. Für den Fall einer Urteilsunfähigkeit infolge Unfall oder Krankheit bedarf es hierfür aber eines Vorsorgeauftrages bzw. einer Patientenverfügung, damit Ihrem vorab formulierten Willen Rechnung getragen werden kann. Andernfalls kommen die gesetzlich vorgesehenen standardisierten vormundschaftlichen Massnahmen zu Anwendung.

Dieser vorstehende Leitfaden soll Ihnen einen Überblick über die zahlreichen verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten im Ehegüter- und Erbrecht vermitteln und helfen, Ihre wichtigen Dinge sorgsam zu regeln.

Kostenloser Ratgeber
Ratgeber «Erbschaft und Vorsorge»

Unser Ratgeber vermittelt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten im Ehegüter- und Erbrecht.

Passende Produkte und weiterführende Themen

OLIVIA Digital Banking im Überblick

Lernen Sie unser E-Banking, Mobile Banking und weitere Dienstleistungen im Kundenportal OLIVIA kennen.

Was regelt der Ehevertrag?

«Bis dass der Tod uns scheidet» wollen wenige Paare mit einem Ehevertrag trüben. Kommt es dann so weit, dass der Tod – oder fast häufiger der Scheidungsrichter – die Eheleute scheidet, wünschen sich viele, sie hätten im Vorfeld gehandelt und einen Ehevertrag erstellt.

Unverheiratet und Kinder – das gilt es zu beachten

Eltern zu werden ist der Traum von vielen Paaren. Um dieses Glück zu erleben, braucht es nicht zwingend ein eheliches Ja-Wort. Doch was müssen Mutter und Vater in diesem Fall mit Blick auf ihr gemeinsames Kind beachten?

TKB fürs ganz Leben – Pensionierung

Sie möchten sich auf Veränderungen und neue finanzielle Situationen im Leben vorbereiten? Wir beraten Sie ganzheitlich rund um Ihrer Altersvorsorge. Damit Sie sich freuen können, auf das, was kommt!

Beratungstermin vereinbaren

Wir beraten Sie nach Vereinbarung auch ausserhalb unserer Schalteröffnungszeiten. Jeweils montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr.