Libor-Hypothek

Die Finanzierung mit fester Laufzeit und flexiblem Zins

Mit der Libor-Flexi-Hypothek profitieren Sie unmittelbar von sinkenden Zinsen. Falls Sie hohe Zinsen erwarten, wechseln Sie einmalig in ein anderes Hypothekarmodell.

Tragbarkeit berechnen Beratung vereinbaren

Ihre Vorteile

  • bei sinkenden Marktzinsen profitieren
  • bei steigenden Marktzinsen in Fest-Hypothek wechseln
  • transparente Zinskosten dank LIBOR-Bindung
  • indirekte Amortisation via 3. Säule möglich
Sicherheiten
Grundpfanddeckung in der Höhe des Kreditrahmens
Laufzeit
Die Libor-Flexi-Hypothek hat eine fixe Laufzeit von 2, 3 oder 5 Jahren, wahlweise mit Libor-Perioden von 3, 6 oder 12 Monaten. Während der ganzen Laufzeit ist kein Wechsel der Perioden möglich.
Absicherung Zinsen
Um das Zinsrisiko einzuschränken, besteht die einmalige Möglichkeit, während der Laufzeit in eine Fest-Hypothek mit Restlaufzeit des Vertrages oder länger zu wechseln. Ein Wechsel in eine variable Hypothek ist nicht möglich.
Produktinformationen

Häufige Fragen zur Libor-Hypothek

Sämtliche Liegenschafts- und Nutzungsarten können damit finanziert werden.

Bei Libor-Perioden von 3 oder 6 Monaten werden die Zinsen am Perioden-Ende fällig. Bei Libor-Perioden von 12 Monaten jeweils vierteljährlich per Quartalsende.

Wir empfehlen Ihnen Tranchen von mindestens CHF 100‘000.

Nein, grundsätzlich gibt es keinen Maximalbetrag. Dieser richtet sich jedoch nach den hinterlegten Sicherheiten.

Nein, während der Laufzeit einer Libor-Flexi-Hypothek können keine ausserordentlichen Rückzahlungen vorgenommen werden.

Bei einem Verkauf der Liegenschaft während der Laufzeit der Libor-Flexi-Hypothek fällt eine Entschädigung an.

Eine Libor-Flexi-Hypothek hat eine fixe Laufzeit von 3 oder 5 Jahren, wobei je nach gewählter Periode der Zinssatz jeweils nach 3, 6 oder 12 Monaten neu fixiert wird.

Ein Umstieg in eine Fest-Hypothek ist jeweils per Ende einer Periode möglich. Der Abschluss der entsprechenden Fest-Hypothek kann auch als Termin-Fest-Hypothek erfolgen.

Mittels Wechsel in eine Fest-Hypothek oder dem Abschluss eines CAP.

Die Libor-Flexi-Hypothek beinhaltet keinen CAP. Zur Absicherung gegen steigende Zinsen kann separat ein CAP abgeschlossen werden.

Der Libor – ein Auslaufmodell

Die Libor-Sätze («London Interbank Offered Rate») dienten lang als weltweit wichtigste Referenzzinsen für Finanzprodukte, insbesondere auch für Libor-Flexi-Hypotheken. Libor-Sätze waren Interbanken-Zinssätze, zu der sich die Banken unbesichert Geld für verschiedene Laufzeiten – z.B. 1, 3, 6 oder 12 Monate – ausliehen. Eine ausgewählte Gruppe von Banken in London hat diese Sätze erhoben.

Seit der Finanzkrise 2008 leihen sich Banken kaum noch Geld auf unbesicherter Basis aus. So können die Banken, welche die Libor-Sätze erheben, nur mehr auf Schätzungen zurückgreifen und nicht mehr auf tatsächlich abgeschlossene Transaktionen. Die Qualität dieser Schätzungen ist nur schwer nachprüfbar, weshalb der Libor als Referenzzins im Geldmarkt deutlich an Aussagekraft verloren hat. Deshalb hat die britische Bankenaufsicht FCA im Sommer 2017 beschlossen, die Ermittlung des Libor ab 01.01.2022 nicht mehr zu unterstützen.

Das bedeutet, dass der Libor durch einen alternativen Referenzzins ersetzt werden muss, der aus tatsächlich abgeschlossenen Geschäft abgeleitet werden kann.

SARON – die Schweizer Lösung

Für den Schweizer Franken hat ein Gremium mit Vertretern der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und der Geschäftsbanken mit Unterstützung der Finanzmarktaufsicht (FINMA) den SARON («Swiss Average Rate Overnight») als neuen Referenzzins für den Geldmarkt empfohlen. Der SARON existiert bereits seit 2009 und ist auch als «SNB-Repo-Satz» bekannt. Er basiert nicht wie der Libor auf einer Einschätzung von Banken, sondern ausschliesslich auf Transaktionen und handelbaren Quotierungen im besicherten Geldmarkt. Konkret: Der SARON ist der Zinssatz, zu dem sich Banken für einen Tag Geld auf besicherter Basis ausleihen. Als Sicherheit dienen dabei Wertpapiere, die sehr hohe Qualitätsanforderungen erfüllen (z.B. Obligationen der Eidgenossenschaft).

Wie unterscheiden sich Libor und SARON?

Die Liborsätze und der SARON unterscheiden sich vor allem in zwei Punkten:

  • Der SARON ist ein Zinssatz für Ausleihungen, die mit qualitativ hochstehenden, sehr liquiden Sicherheiten unterlegt sind. Die Libor-Sätze sind Zinssätze für unbesicherte Ausleihungen.
  • Die Libor-Sätze werden täglich für eine Vielzahl von Laufzeiten festgelegt (z.B. 1, 3, 6 oder 12 Monate). Das heisst, der Kreditnehmer weiss schon zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses, wieviel er nach Ablauf des Geschäfts bezahlen muss. Der SARON ist ein Satz für eine 1-Tages-Ausleihung und jeweils nur für die Zeitperiode bis zum Folgetag bekannt. Die Kosten für einen SARON-Kredit ergeben sich somit dadurch, dass die täglichen SARON-Sätze z.B. über die nächsten 1, 3, 6 oder 12 Monate kumuliert werden. Grundsätzlich sind die tatsächlichen Kosten des Kredits somit erst nach Ablauf des Geschäfts bekannt.
     

Was hat das für Folgen für das Hypotheken-Angebot der TKB?

Die TKB wird ungeachtet der Libor-Ablösung weiterhin an ihrem umfassenden Produktangebot festhalten. Wir arbeiten aktuell an der Entwicklung einer Nachfolgelösung für Libor-Flexi-Hypotheken, die auf dem SARON basieren.

Gerne bieten wir Ihnen weiterhin Libor-Flexi-Hypotheken mit Laufzeiten von 2, 3 und 5 Jahren an. Spätestens ab dem 01.01.2022 werden die dann noch laufenden Libor-Flexi-Hypotheken in wirtschaftlich gleichwertige SARON-Hypotheken umgewandelt.

Wir machen Ihnen eine individuelle Offerte, die sich an Ihrer persönlichen Situation orientiert. Berücksichtigt werden dabei neben der Laufzeit und den aktuellen Marktzinsen auch die Risikosituation (Liegenschafts- und folglich Belehnungswert, Tragbarkeit) sowie Ihre finanzielle Gesamtsituation.

Die TKB-Kundenberatung orientiert sich an Ihrer finanziellen Gesamtsituation. Wir zeigen Ihnen mögliche Optionen auf, beleuchten steuerliche, vorsorge- und anlagespezifische Belange und stellen sicher, dass Sie bei Ihrer Investition an alles gedacht haben.

Die Hypothekarberatung ist kostenlos.

Wie können wir Ihnen behilflich sein?

Mo. - Fr. von 08.00 - 18.00 Uhr
Kartensperrung 24 h

0848 111 444

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Dürfen wir vorstellen: OLIVIA - das Kundenportal der TKB. OLIVIA löst das TKB E-Banking ab und führt es mit weiteren digitalen Angeboten unter einem einzigen Login zusammen.

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