Medienmitteilung vom 18. August 2016

Thurgauer Kantonalbank ist solide unterwegs

Die Thurgauer Kantonalbank präsentiert ein solides Halbjahresergebnis. Das erste Halbjahr 2016 wurde in einem anspruchsvollen Umfeld gut gemeistert.

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat das erste Halbjahr 2016 in einem unverändert anspruchsvollen Umfeld gut gemeistert. Das Zinsengeschäft entwickelte sich stabil. Die Kundenausleihungen und die Kundengelder sind erneut gewachsen. Der Geschäftserfolg von 74,2 Mio. Franken liegt 3,7 Prozent unter Vorjahr. Weil ein 2015 erzielter Sonderertrag aus dem Verkauf einer Beteiligung entfällt, reduziert sich der Halbjahresgewinn gegenüber dem Vorjahreswert erwartungsgemäss um rund 20 Prozent.

Mit einer Bilanzsumme von über 21 Mia. Franken zählt die TKB zu den grösseren Kantonalbanken in der Schweiz. Das Thurgauer Finanzinstitut verzeichnete im ersten Semester in einem unverändert schwierigen Zins- und Marktumfeld einen stabilen Geschäftsgang

Kontinuierliches Bilanzwachstum
Die Kundenausleihungen konnten um 407,3 Mio. Franken (+ 2,3 Prozent) auf 18,5 Mia. Franken gesteigert werden. Gut entwickelte sich das Hypothekargeschäft, wo die Bank in einem weiterhin intakten Immobilienmarkt ein Wachstum von 329,2 Mio. Franken erzielte (+ 2,0 Prozent). Bei der Hypothekarvergabe wendet die TKB als verantwortungsbewusste Thurgauer Marktführerin seit Jahren die gleichen strengen Kriterien an. Auch bei den Kundengeldern realisierte die TKB in den ersten Monaten des Jahres wiederum einen beachtlichen Zuwachs. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 224,8 Mio. Franken (+ 1,7 Prozent) auf 13,6 Mia. Franken. Der Netto-Neugeld-Zufluss von Anlagegeldern betrug im ersten Semester 474,3 Mio. Franken. Das entspricht 3 Prozent des verwalteten Kundenvermögens.

Stabiler Zinserfolg
Im Zinsengeschäft – bedeutendster Ertragspfeiler der Bank – erwirtschaftete die TKB per Ende Juni 2016 einen Nettoerfolg von 121,3 Mio. Franken. Dieser konnte trotz hohem Margendruck und leicht höheren Wertberichtigungen für Ausfallrisiken praktisch auf Vorjahresniveau gehalten werden. Stützend wirkte sich das Volumenwachstum in der Bankbilanz aus.

Indifferentes Geschäft weniger lebhaft
Das indifferente Geschäft war auch im laufenden Jahr geprägt von der unsteten Entwicklung der Finanzmärkte und der spürbaren Zurückhaltung vieler Anleger bei Börsen- und Wertschriftengeschäften. Zudem entfällt 2016 der im ersten Semester 2015 realisierte Kommissionsertrag aus der Platzierung einer Tranche Partizipationsscheine. Dies schlägt sich im Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nieder, der sich im ersten Halbjahr auf 23,8 Mio. Franken beläuft (- 11,3 Prozent). Nachdem die Handelsaktivitäten von Kunden wegen der Aufhebung des Euro/Franken-Mindestkurses im Vorjahr ausserordentlich rege waren, haben sich die Erträge im laufenden Jahr auf einem hohen Niveau eingependelt. Zu Jahresmitte beträgt der Erfolg aus dem Handelsgeschäft 11,6 Mio. Franken (- 9,1 Prozent).

Moderate Kostenentwicklung
Der Geschäftsertrag von 159,3 Mio. Franken fällt 2,6 Prozent tiefer aus als im Vorjahr. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 1,7 Prozent auf 82,4 Mio. Franken. Der moderate Anstieg erfolgte im Sachaufwand, der unter anderem die Aufwendungen für die Umsetzung der aktuellen Unternehmensstrategie enthält. Mit 50,2 Prozent verfügt die TKB im Branchenvergleich weiterhin über ein gutes Kosten/Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio).

Operatives Geschäft auf Kurs
Im ersten Semester erwirtschaftete die TKB einen Geschäftserfolg von 74,2 Mio. Franken. Dieser Wert beziffert die operative Leistung der Bank und fällt 3,7 Prozent tiefer aus als Mitte 2015. Mit 66,5 Mio. Franken weist die TKB wiederum einen sehr soliden Halbjahresgewinn aus. Dass diese Grösse knapp 20 Prozent unter dem Vorjahres-Ergebnis liegt, hängt mit dem Sonderertrag zusammen, den die TKB im ersten Halbjahr 2015 aus dem Verkauf ihrer Anteile an der Kantonalbanken-Tochter Swisscanto Holding AG verbuchen konnte (15,5 Mio. Franken). Ohne diesen Einmaleffekt ist der Halbjahresgewinn lediglich 1,6 Prozent tiefer als 2015.

Starke Kapitalausstattung
Mit Eigenmitteln von rund 1,9 Mia. Franken verfügt die TKB über eine hervorragende Kapitalausstattung. Auch die Kapitalquote von 17,5 Prozent übertrifft die regulatorischen Vorgaben deutlich. Damit verfügt die Bank über eine gute Basis für ihre weitere Entwicklung und die Umsetzung der aktuellen Geschäftsstrategie, die auf Kundennähe und lokale Verankerung setzt. Ein Ausdruck dafür ist auch der erfolgreiche Abschluss des US-Programms zur Bereinigung des Steuerstreits Schweiz/USA, das die TKB im Juli wie geplant ohne Zahlung einer Busse abschliessen konnte. Die Bank hatte aus Gründen der Rechtssicherheit am Programm teilgenommen, obwohl sie nie in den USA tätig war und auch künftig nicht dort tätig wird.

Stabiler Geschäftsgang
Die TKB erwartet im zweiten Halbjahr eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung. Tiefe Zinsen und der für die Exportwirtschaft belastende starke Franken bleiben herausfordernde Faktoren, ebenso die von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten geprägten Finanzmärkte. Zudem dürfte sich die Binnenwirtschaft etwas moderater entwickeln. Vor diesem Hintergrund rechnet die Bank für das laufende Geschäftsjahr weiterhin mit einem tieferen Geschäftserfolg als 2015.

Kundennähe zeigen
Strategisch ist die TKB auf Kurs. Die Umsetzung der Unternehmensstrategie 2016 bis 2020 ist planmässig angelaufen. Mit der Zertifizierung der Kundenberaterinnen und -berater will die Bank auch künftig eine hohe Beratungsqualität sicherstellen. Gut etabliert hat sich das Anfang 2016 lancierte Angebot für Jugendliche, das derzeit 12‘000 junge Kunden nutzen. Auch die Begleitung von Firmenkunden bei Nachfolgeregelungen stösst auf positive Resonanz. In das Geschäftsstellennetz investiert die Bank laufend. Demnächst wird die Erneuerung der TKB Arbon abgeschlossen, die 2016 ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert. Neben ihrem Hauptsitz realisiert die TKB in Weinfelden derzeit einen Neubau mit 100 Arbeitsplätzen, der im Frühjahr 2017 bezogen werden kann.

 

 


Zitat von Heinz Huber, Vorsitzender der Geschäftsleitung:
„Die TKB behauptet sich im unverändert anspruchsvollen Umfeld gut. Das zeigen das solide Ergebnis im Zinsengeschäft und der beachtliche Zufluss von Kundengeldern.“

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