Medienmitteilung vom 17. Februar 2009

Thurgauer Kantonalbank beweist Stabilität

Die Thurgauer Kantonalbank hat das Jahr 2008 gut gemeistert.

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat das Jahr 2008 gut gemeistert. In einem anspruchsvollen Umfeld überzeugte sie mit Solidität und Stabilität. Der Bruttogewinn von 157,0 Mio. Franken liegt 14,6 Prozent unter dem Bestwert des Vorjahres. Im Mehrjahresvergleich ist es der viertbeste je erreichte Bruttogewinn. Der ausgewiesene Reingewinn beträgt 60,9 Mio. Franken, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 6,7 Prozent bedeutet. Kanton und Gemeinden partizipieren mit 21 Mio. Franken am Gewinn der Bank.

Die TKB konnte im Geschäftsjahr 2008 ihre führende Stellung behaupten. Die auf Kontinuität ausgelegte Geschäftspolitik, eine vorsichtige Risikopolitik und die starke Verankerung im Marktgebiet haben sich auch in einem von der internationalen Finanzmarktkrise geprägten Umfeld bewährt.

Starkes Zinsengeschäft
Als stabiler Ertragspfeiler erwies sich erneut das Zinsengeschäft, das mit 76 Prozent den bedeutendsten Anteil des Betriebsertrags ausmacht. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft beläuft sich per Ende 2008 auf 247,4 Mio. Franken, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus darstellt von 0,7 Prozent (+ 1,7 Mio.). Angesichts des unverändert harten Wettbewerbs im Ausleihungs- und Hypothekargeschäft und dem damit verbundenen Margendruck ist das ein sehr gutes Resultat. Obwohl die TKB von den Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise nicht direkt betroffen ist, wirken sich die massiven Einbrüche der Börsen und Finanzmärkte im zweiten Semester des Jahres auf das indifferente Geschäft aus. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft glitt auf 68,0 Mio. Franken zurück (- 17,9 Prozent oder 14,9 Mio. Franken). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft reduzierte sich um 63,5 Prozent (- 9,8 Mio.) auf 5,7 Mio. Franken. Für 2008 weist die TKB einen Betriebsertrag von 324,1 Mio. Franken aus. Dieser liegt 8,0 Prozent (- 28,1 Mio.) unter dem Vorjahr.

Stabile Kostensituation
Die Kostenseite behielt die TKB auch im Jahr 2008 im Griff. Obwohl der Sach- und der Personalaufwand im Zusammenhang mit der im Berichtsjahr erfolgten Einführung der Informatik-Plattform erneut mit insgesamt rund 22 Mio. Franken belastet wurden, konnte die TKB den Geschäftsaufwand gegenüber dem Vorjahr leicht reduzieren. Dieser beziffert sich auf 167,0 Mio. Franken (- 0,7 Prozent oder 1,2 Mio.). Der Personalaufwand blieb mit 93,8 Mio Franken (+ 0,7 Prozent oder 0,6 Mio.) stabil. Der Sachaufwand von 73,3 Mio. Franken konnte gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent (- 1,8 Mio. Franken) verringert werden. Die Kosten/Ertrags-Relation (Cost-Income- Ratio) der TKB beträgt 51,5 Prozent (Vorjahr: 47,8 Prozent).

Ausleihungsvolumen erhöht
Die Bilanzsumme der TKB stieg um 7,1 Prozent (+ 1,070 Mia.) auf 16,094 Mia. Franken. Das Ausleihungsvolumen konnte auch im vergangenen Jahr ausgedehnt werden. Das Total der Ausleihungen beläuft sich am Jahresende auf 14,092 Mia. Franken (+ 2,5 Prozent oder 340,3 Mio.). Die Forderungen gegenüber Kunden stiegen um 10,8 Prozent (+ 174,1 Mio.) auf 1,791 Mia. Franken. Im Hypothekarbereich konnte die TKB ein Wachstum realisieren von 1,4 Prozent (+ 166,2 Mio.). Die Hypothekarforderungen belaufen sich auf 12,301 Mia. Franken. 78,3 Prozent davon sind Festhypotheken (Vorjahr: 73,2 Prozent). Insbesondere das deutlich tiefere Zinsniveau im letzten Quartal 2008 löste eine starke Nachfrage nach Festhypotheken aus. 

Zinsfluss von Kundengeldern 
Der Anstieg der für die Refinanzierung wichtigen Kundengelder ist ein Zeichen für das Vertrauen, das Kunden der TKB auch in turbulenten Zeiten entgegenbringen. Das Total der Kundengelder wuchs 10,2 Prozent (+ 771,6 Mio.) auf 8,371 Mia. Franken. Die Gelder in Spar- und Anlageform belaufen sich am Jahresende auf 4,975 Mia. Franken, was einer Zunahme von 7,4 Prozent (+ 343,9 Mio.) entspricht. Die Übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden stiegen um 14,4 Prozent (+ 427,7 Mio.) auf 3,396 Mia. Franken. Eine starke Nachfrage registrierte die TKB auch bei den Kassenobligationen. Deren Bestand erhöhte sich um 31,4 Prozent (+ 290,8 Mio.) auf 1,216 Mia. Franken. Die Anleihen und Pfandbriefdarlehen reduzierten sich um 3,4 Prozent (- 150,0 Mio.) auf 4,307 Mia. Franken. Im Berichtsjahr begab die TKB zwei neue Obligationenanleihen im Umfang von insgesamt 400 Mio. Franken. Im Gegenzug wurden eigene Anleihen im Gesamtumfang von 475 Mio. Franken zur Rückzahlung fällt.

Rückgang beim Bruttogewinn
Der Bruttogewinn 2008 der TKB beträgt 157,0 Mio. Franken. Dies ist der viertbeste je erzielte Wert, der 14,6 Prozent (- 27,0 Mio.) unter dem Rekord des Vorjahres liegt. Auf nach wie vor tiefem Niveau bewegt sich der Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste, der sich mit 8,7 Mio. Franken auf Vorjahreshöhe beläuft (- 0,5 Prozent). Das Zwischenergebnis – Kennzahl für die operative Leistung – von 132,1 Mio. Franken fällt 16,7 Prozent (- 26,4 Mio.) tiefer aus als im Vorjahr. Den Reserven für allgemeine Bankrisiken weist die TKB im Berichtsjahr 65,5 Mio. Franken zu (- 25,7 Prozent oder 22,7 Mio.) und stärkt dadurch ihre Eigenmittel. Die Steuern – die TKB ist die einzige Kantonalbank im Rechtskleid einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, welche steuerpflichtig ist – betragen 7,8 Mio. Franken (+ 4,8 Prozent oder 0,4 Mio.).

Höherer Jahresgewinn
Für das Jahr 2008 weist die TKB einen Jahresgewinn von 60,9 Mio. Franken aus. Dieser übertrifft den Höchstwert des Vorjahres um 6,7 Prozent (+ 3,8 Mio.). Vom Bilanzgewinn von 61,3 Mio. Franken gehen 18 Mio. Franken – soviel wie noch nie – in die Thurgauer Staatskasse (Vorjahr: 16,5 Mio. Franken). Die 65 gewinnanteilsberechtigten Gemeinden im Kanton erhalten wie schon im letzten Jahr das gesetzliche Maximum von 3 Mio. Franken ausgeschüttet. Für die Verzinsung des Grundkapitals wendet die TKB 12,7 Mio. Franken auf (Vorjahr: 12,9 Mio.). 27,0 Mio. Franken (Vorjahr: 24,8 Mio.) fliessen der allgemeinen gesetzlichen Reserve zu.

Ausblick 2009
Die TKB will ihre starke Position halten und ihr bewährtes Geschäftsmodell weiter pflegen. Für 2009 budgetiert die TKB einen Bruttogewinn von 139,9 Mio. Franken. Der Geschäftsverlauf und das Ergebnis 2009 hängen sowohl vom konjunkturellen Verlauf als auch von der derzeit äusserst volatilen Entwicklung der Finanzmärkte ab. Verlässliche Prognosen zur Börsenentwicklung lassen sich im derzeitigen Umfeld keine abgeben. Ungewiss ist auch, in welchem Ausmass die Thurgauer Wirtschaft von der Rezession in der Schweiz und im Ausland betroffen sein wird. Die TKB bleibt auch in unsicheren Zeiten eine zuverlässige Partnerin der Wirtschaft.

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