Medienmitteilung vom 8. August 2014

TKB steigert Halbjahresgewinn

Im ersten Semester 2014 erzielt die TKB einen Gewinn von 58,2 Mio. Franken (+17,5 Prozent).

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) erzielt im ersten Semester 2014 einen erfreulichen Gewinn von 58,2 Mio. Franken (+17,5 Prozent). Nebst der erneuten Steigerung des Erfolgs aus dem Zinsengeschäft (+4,8 Prozent) hat dazu ein ausserordentlich erfolgreiches Ergebnis im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beigetragen (+19,7 Prozent). Weiterhin solide gewachsen sind Kundengelder (+1,1 Prozent) und Ausleihungen (+1,6 Prozent).

Die TKB blickt auf ein erfreuliches erstes Semester zurück. Der Halbjahresgewinn 2014 beträgt 58,2 Mio. Franken und liegt 17,5 Prozent (+8,7 Mio.) über dem Vorjahreswert. Wesentlich zu diesem ausserordentlichen Ergebnis beigetragen hat erneut der Erfolg aus dem Zinsengeschäft. Dank generiertem Neuvolumen und günstigerer Refinanzierungskosten stieg dieser trotz tieferer Zinsen um 5,2 Mio. Franken (+4,8 Prozent) auf 112,8 Mio. Franken. Massgeblich zur Steigerung beigetragen haben auch die tieferen Absicherungskosten des Zinsänderungsrisikos, das sich im Vergleich zum Vorjahr verringerte.

Kommissions- und Dienstleistungsertrag breiter abgestützt
Ausserordentlich erfreulich entwickelte sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einer Zunahme von 19,7 Prozent (+4,8 Mio.) auf 29,2 Mio. Franken. Dank der strategischen Initiativen zur Positionierung als Anlagebank konnte die Ertragsbasis ausgebaut und verbreitert werden. Unter anderem wirkten sich die höheren Erträge aus der Vermögensverwaltung positiv aus. Die rückläufigen Einkünfte aus dem Fondsgeschäft konnten mehr als kompensiert werden. Ein positiver Einmaleffekt im ersten Semester war die Platzierungskommission, welche die TKB im Rahmen des Börsengangs verbuchen konnte.

Betriebsertrag gesteigert
Praktisch unverändert präsentiert sich der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 8,3 Mio. Franken (-0,5 Prozent). Dieser umfasst ausschliesslich Erträge aus den Handelsaktivitäten der Kunden, da die TKB keinen Eigenhandel betreibt. Insgesamt resultierte ein erfreulicher Betriebsertrag von 152,3 Mio. Franken (+6,2 Prozent oder 8,9 Mio. Franken).

Geschäftsaufwand leicht reduziert
Der Geschäftsaufwand reduzierte sich um 1,5 Mio. Franken (-1,8 Prozent) auf 80,7 Mio. Franken. Der Sachaufwand nahm um 3,8 Mio. Franken (-11,5 Prozent) ab. Der Personalaufwand stieg um 2,3 Mio. Franken (+4,8 Prozent) auf 51,3 Mio. Franken. Der erzielte Bruttogewinn im ersten Semester 2014 beläuft sich auf 71,6 Mio. Franken, was einer Steigerung von 16,9 Prozent (+10,4 Mio.) entspricht.

Gesunde Risikosituation
Die konservative Risikopolitik spiegelt sich im Ergebnis. So ist der Wertberichtigungsbedarf weiterhin auf sehr tiefem Niveau. Der Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste betrug zur Jahresmitte lediglich 1,2 Mio. Franken. Rückstellungen für Projektkosten für die Teilnahme am US-Programm wurden bereits 2013 vorgenommen. Nach wie vor hoch ist die Kapitalausstattung. Die Kapitalquote von 17,2 Prozent übertrifft sowohl die Anforderungen des Regulators als auch die Vorgabe in der Eigentümerstrategie des Kantons komfortabel.

Kontinuierliches Wachstum
Die Bilanz der TKB wächst weiterhin solide. Die Bilanzsumme legte um 118,1 Mio. Franken (+0,6 Prozent) zu und beträgt Mitte 2014 18,799 Mia. Franken. Die Ausleihungen erhöhten sich um 274,8 Mio. auf 17,119 Mia. Franken. Stabil – erwartungsgemäss aber etwas verhaltener als in den Vorjahren – entwickelte sich der Hypothekarmarkt im Kanton Thurgau. Die TKB erzielte bei unveränderter Vergabepolitik mit 1,8 Prozent (+276,8 Mio.) ein gesundes Wachstum bei den Hypothekarforderungen, die mit 15,455 Mia. Franken den Grossteil der Ausleihungen ausmachten. Die Kundengelder konnten um 126,9 Mio. (+1,1 Prozent) auf 11,984 Mia. Franken gesteigert werden. Der Zufluss an Netto-Neugeld lag mit 151 Mio. Franken unter dem Wert der Vorjahresperiode.

Strategische Initiativen stärken die Ertragsbasis
Bei der Umsetzung der Strategie 2011-2015 ist die TKB auf Kurs; auch im ersten Halbjahr konnten wichtige Projekte abgeschlossen werden. Die Bank lancierte verschiedene neue und überarbeitete Produkte, die auf breites Interesse gestossen sind. Bereits über 800 Kundinnen und Kunden haben in die Mitte Mai eingeführte Vermögensverwaltung Basis investiert. Diese neue Anlagelösung ermöglicht Vermögensverwaltung bereits ab 20‘000 Franken. Das Kinderprogramm «Carlo» ist ebenfalls ein Erfolg. Seit der Neugestaltung Ende Januar haben sich noch einmal über tausend Kinder dem Programm mit dem TKB-Eisbären angeschlossen. Auch die Mitte 2013 eingeführten Servicepakete für Private und Firmen sind weiterhin beliebt. So haben sich bereits rund 48‘000 Kundinnen und Kunden für ein Paket entschieden, 11‘600 davon allein im ersten Halbjahr 2014.

Erfolgreicher Börsengang
Ein weiterer Meilenstein im ersten Semester 2014 war der erfolgreiche Börsengang von Anfang April. Das Interesse der Investoren war gross, das Angebot an Partizipationsscheinen (PS) der TKB war mehrfach überzeichnet. Auch nach dem Börsengang blieb der PS bei Anlegern beliebt. Der Kurs des Inhaberpapiers legte bis 30. Juni gegenüber dem Ausgabepreis um 7,4 Prozent zu.

Ausblick: Kontinuierliche Entwicklung
Für das zweite Halbjahr geht die TKB von einem soliden Geschäftsgang aus. Das Resultat im ersten Halbjahr war ausserordentlich erfreulich. Das Ergebnis dürfte in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich moderater ausfallen als im ersten Semester. Gesamthaft rechnet die TKB für 2014 mit einem Jahresgewinn leicht über demjenigen des Vorjahres. Das Wachstum im Hypothekarmarkt Thurgau wird sich weiterhin leicht abschwächen. Für die Thurgauer Wirtschaft erwartet die Bank eine robuste Konjunkturlage.

    

Peter Hinder, CEO Thurgauer Kantonalbank«Wir freuen uns über dieses ausserordentlich gute Halbjahresergebnis. Mit unseren strategischen Initiativen konnten wir unsere Ertragsbasis deutlich ausbauen und verbreitern, was sich nun in den Resultaten niederschlägt» 

Peter Hinder, CEO der Thurgauer Kantonalbank.

 

 

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