Medienmitteilung vom 22. Februar 2011

Thurgauer Kantonalbank präsentiert solide Zahlen

Die TKB wartet für das Geschäftsjahr 2010 mit einem ansehnlichen Ergebnis auf.

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) wartet für das Geschäftsjahr 2010 mit einem ansehnlichen Ergebnis auf. In einem anspruchsvollen Marktumfeld realisierte die Bank einen Bruttogewinn von 131,7 Mio. Franken (Vorjahr 147 Mio.). Der ausgewiesene Jahresgewinn von 66,1 Mio. Franken ist lediglich 3 Prozent tiefer als im Vorjahr. Die Ausschüttung an Kanton und Gemeinden beträgt erneut 24 Mio. Franken. Ausleihungen und Kundengelder konnten in einem erfreulichen Ausmass gesteigert werden.

Tiefe Zinsen, die unsichere Stimmung an den Börsen und Finanzmärkten und ein unverändert harter Wettbewerb mit engen Margen im Ausleihungsgeschäft prägten das Geschäftsjahr 2010. Die TKB konnte ihre führende Marktstellung erneut halten und ein beachtliches Ergebnis erzielen.

Gesundes Bilanzwachstum
Bei den Ausleihungen, deren Volumen am Jahresende 14,676 Mia. Franken beträgt, konnte ein Wachstum von 2,4 Prozent (+ 350,6 Mio.) realisiert werden. Die Hypothekarforderungen kletterten um 3,5 Prozent (+ 439,0 Mio.) auf 13,019 Mia. Franken - ohne Lockerung der geltenden Kriterien für die Kreditvergabe. Damit weist die TKB als führende Hypothekarbank im Thurgau erneut ein gesundes Wachstum in einem intakten Immobilienmarkt aus. Über 95 Prozent aller Hypothekarausleihungen sind Festhypotheken; das ist ein ausserordentlich hoher Wert. Der bedeutende Zustrom von Kundengeldern im Umfang von 688,4 Mio. Franken (+ 7,6 Prozent) zeigt, dass die TKB im Markt sehr hohes Vertrauen geniesst. Das Total der Kundengelder konnte im Jahresverlauf auf 9,690 Mia. Franken erhöht werden. Aufgrund der tiefen Zinsen entwickelte sich das Volumen der Kassenobligationen erwartungsgemäss rückläufig. Der Bestand Ende Jahr beträgt 930,5 Mio. Franken (- 13,8 Prozent oder 149,1 Mio.). Die Bilanzsumme wuchs innert Jahresfrist um 2,2 Prozent (+ 348,0 Mio.) auf 16,027 Mia. Franken.

Stabiles Zinsengeschäft
Die Hauptertragsquelle der Bank, das Zinsengeschäft, glitt im Vergleich zum Vorjahr nur leicht zurück. Mit 189,7 Mio. Franken liegt der Erfolg aus dem Zinsengeschäft lediglich 2,7 Prozent (- 5,3 Mio.) unter dem Wert von Ende 2009. Der Zuwachs beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft von 16,5 Prozent (+ 9,7 Mio.) auf 68,7 Mio. Franken ist von einem einmaligen positiven Sondereffekt im Umfang von rund 8,7 Mio. Franken geprägt (Anpassung der Abgrenzungsmethodik). Auch ohne Berücksichtigung dieses Effektes konnte der Erfolg in dieser Sparte um rund 1 Mio. Franken gesteigert werden, obwohl die Anleger an den Börsen weiterhin zurückhaltend agierten. Das kleinste Stück am Ertragskuchen macht bei der TKB der Erfolg aus dem Handelsgeschäft aus. Dieser fiel vor allem aufgrund von Währungsschwankungen rund 7,6 Mio. (- 40,5 Prozent) tiefer aus als im Vorjahr und beläuft sich auf 11,2 Mio. Franken. Der Betriebsertrag beziffert sich auf 275,4 Mio. Franken. Dieser Wert ist 4,9 Prozent (- 14,2 Mio.) tiefer als 2009.

Kosten unter Kontrolle
Die Kosten entwickelten sich stabil. Der Geschäftsaufwand von 143,7 Mio. Franken liegt mit einem kleinen Plus von 0,8 Prozent (+ 1,2 Mio.) praktisch auf Vorjahreshöhe. Der Personalaufwand ging um 2,3 Prozent (-2,1 Mio.) auf 89,6 Mio. Franken zurück. Der Sachaufwand notiert bei 54,1 Mio. Franken, was einem moderaten Anstieg von 6,4 Prozent (+ 3,3 Mio.) entspricht. Die Kosten/Ertrags-Relation der TKB (Cost/Income-Ratio) bewegte sich innert Jahresfrist von 49,2 auf 52,2 Prozent.

Solider Bruttogewinn
Mit 131,7 Mio. Franken liegt der Bruttogewinn 10,5 Prozent (- 15,4 Mio.) unter dem Wert 2009. Die auf Kontinuität und Vorsicht ausgerichtete Risikopolitik der TKB im Hypothekar- und Kreditgeschäft hat sich bewährt. Der Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste schlägt lediglich mit 10,1 Mio. Franken zu Buche. Diese Summe ist 26,7 Prozent (- 3,7 Mio.) tiefer als 2009. Das Zwischenergebnis, Kennzahl für die operative Leistung, beträgt 107,8 Mio. Franken und liegt 8,1 Prozent (- 9,5 Mio.) unter dem Wert des Vorjahres. Der Verkauf einer nichtbetriebsnotwendigen Liegenschaft generierte im Berichtsjahr einen ausserordentlichen Ertrag von 6,6 Mio. Franken. In der Folge resultiert ein Unternehmenserfolg von 114,4 Mio. Franken (- 4,3 Prozent oder 5,1 Mio.).

Hohe Ausschüttung für Kanton und Gemeinden
Nach einer Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von 40,5 Mio. Franken (Vorjahr 43,0 Mio.) und dem Aufwand für Steuern im Umfang von 7,8 Mio. Franken (Vorjahr 8,1 Mio.) weist die TKB einen Jahresgewinn 2010 von 66,1 Mio. Franken aus. Dieser liegt 3,3 Prozent (- 2,3 Mio.) unter dem Abschluss 2009. Vom guten Ergebnis profitieren erneut Kanton und Gemeinden. Gemäss gesetzlichem Verteilschlüssel erhält der Kanton mit 21,0 Mio. Franken gleichviel ausgeschüttet wie im Vorjahr. Hinzu kommt die marktgerechte Verzinsung des Grundkapitals im Umfang von 11,4 Mio. Franken (Vorjahr 12,2 Mio.). Die gewinnanteilsberechtigten Gemeinden im Kanton erhalten wiederum das Maximum von 3 Mio. Franken.

Starke Substanz
Mit Eigenmitteln im Umfang von 1,556 Mia. Franken bzw. einem Eigenmitteldeckungsgrad von 232,2 Prozent verfügt die TKB über eine sehr stattliche Substanz. Die Eigenkapitalquote (Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme) ist mit 9,7 Prozent im Branchenvergleich ebenfalls auf einem hohen Niveau. Die noch nicht im Detail ausgestalteten strengeren Eigenmittelvorschriften für Banken („Basel III") erfüllt die TKB dank ihrer starken Substanz bereits zum heutigen Zeitpunkt problemlos.

Ausblick 2011
Die wirtschaftliche Dynamik dürfte im Jahr 2011 anhalten. Allerdings spürt die Exportindustrie den starken Franken. An den Börsen und Finanzmärkten bleibt die Unsicherheit bestehen. Die Zinsen dürften sich in der ersten Jahreshälfte noch auf tiefem Niveau seitwärts entwickeln. All diese Faktoren prägen - neben dem unverändert harten Wettbewerb - das Umfeld 2011. Die TKB geht dennoch von einem verhalten positiven Geschäftsgang aus. Der angepeilte Bruttogewinn 2011 beträgt rund 120 Mio. Franken.

 

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