Medienmitteilung vom 7. August 2007

Thurgauer Kantonalbank auf sehr gutem Kurs

Die Halbjahreszahlen 2007 der Thurgauer Kantonalbank schliessen nahtlos an das ausserordentlich gute Ergebnis des Vorjahres an. Der Bruttogewinn von 95,8 Mio. Franken liegt 20,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Der ausgewiesene Halbjahresgewinn von 30,3 Mio. Franken fällt 16,2 Prozent höher aus als Mitte 2006. Auch für das 2. Semester rechnet die TKB mit einem weiterhin positiven Geschäftsgang.

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) kann ausgezeichnete Halbjahreszahlen präsentieren. Der Bruttogewinn von 95,8 Mio. Franken liegt 20,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Der ausgewiesene Halbjahresgewinn von 30,3 Mio. Franken fällt 16,2 Prozent höher aus als Mitte 2006.

Der Geschäftsgang der TKB ist ein Spiegel der Konjunktur und der Börsen- und Finanzmärkte. Der gute Halbjahresabschluss zeigt, dass derzeit beide Faktoren in einem Hoch sind. Der konjunkturelle Aufschwung hat die regionale Wirtschaft erfasst. Trotz des harten Wettbewerbs im Hypothekarbereich konnte die TKB das Ausleihungsvolumen im ersten Semester um 2,2 Prozent (+ 291,3 Mio.) auf 13,831 Mia. Franken erhöhen. Die Hypothekarforderungen wuchsen um 0,9 Prozent (+ 107,9 Mio.) auf 12,102 Mia. Franken. Der Festhypotheken-Anteil glitt von 86 Prozent Ende 2006 auf 81 Prozent zurück. Obwohl viele Unternehmen derzeit über eine gute Liquidität verfügen und ihr Fremdkapital in einzelnen Fällen sogar reduzieren, konnte die TKB die Forderungen gegenüber Kunden um 11,9 Prozent (+ 183,4 Mio.) auf 1,729 Mia. Franken ausbauen. Die Bilanzsumme der TKB stieg um 5,4 Prozent (+ 810,7 Mio.) auf 15,733 Mia. Franken.

Zufluss von Kundengeldern
Auf der Passivseite der Bilanz verzeichnete die TKB erneut ein Plus bei den für die Refinanzierung wichtigen Kundengeldern. Deren Gesamtvolumen dehnte sich um 6,0 Prozent (+ 452,4 Mio.) auf 7,977 Mia. Franken aus. Das Wachstum realisierte die TKB bei den Übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden, die zu Jahresmitte 3,251 Mia. Franken betragen (+ 35,6 Prozent oder 853,4 Mio.). Insbesondere Festgelder wurden stark nachgefragt. Bei den Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform resultierte ein Abfluss von 7,8 Prozent (- 400,9 Mio.) auf 4,726 Mia. Franken. Einen grossen Teil dieser Gelder investierten Kunden in höher verzinsliche Anlageprodukte oder an der gut laufenden Börse. Auch Kassenobligationen fanden im Zuge des höheren Zinsniveaus wieder vermehrt Zuspruch. Sie notieren mit 822,6 Mio. Franken in der Bilanz, was einem Zuwachs von 6,7 Prozent (+ 51,5 Mio.) entspricht. Die Anleihen und Pfandbriefdarlehen veränderten sich um plus 1,6 Prozent (+ 78 Mio.) auf 4,839 Mia. Franken. Darin enthalten ist die jüngste Obligationenanleihe der TKB, welche die Bank Ende Februar 2007 zu einem Zinssatz von 2 5/8 Prozent und einer Laufzeit von acht Jahren erfolgreich im Markt platzierte.

Ertragspfeiler gewachsen
Ertragsmässig konnte die Bank überall zulegen. Im Zinsengeschäft schneidet die TKB zu Jahresmitte erfreulich ab – aufgrund von höheren Volumen und auch dank Erträgen aus Zinsabsicherungsgeschäften. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg trotz Margendrucks im Hypothekarbereich um 11,5 Prozent (+ 12,5 Mio.) auf 121,6 Mio. Franken. Das indifferente Kundengeschäft, das einen Viertel des Betriebsertrags ausmacht, wurde durch die florierenden Börsen stimuliert. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 18,4 Prozent (+ 6,8 Mio.) auf 43,6 Mio. Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft kletterte auf 9,8 Mio. Franken (+ 67,6 Prozent oder 4,0 Mio.). Der Übrige ordentliche Erfolg wuchs um 25,3 Prozent (+ 0,9 Mio.) auf 4,5 Mio. Franken. Der Betriebsertrag von 179,6 Mio. Franken übertrifft den Vorjahreswert um 15,6 Prozent (+ 24,2 Mio.).

Mehrkosten wegen Informatik
Auf der Kostenseite verzeichnete die TKB im Zusammenhang mit der laufenden Einführung einer neuen Informatik-Plattform (Projekt Nova) einen erwarteten Anstieg. Der Geschäftsaufwand dehnte sich um 10,6 Prozent (+ 8,0 Mio.) auf 83,8 Mio. Franken aus. Der Personalaufwand stieg um 5,2 Prozent (+ 2,2 Mio.) auf 44,0 Mio. Franken. Der Sachaufwand wuchs um 17,2 Prozent (+ 5,9 Mio.) auf 39,8 Mio. Franken, wobei in dieser Position rund 7 Mio. Franken Nova-Kosten enthalten sind. Die Kosten/Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio) der Bank per Mitte 2007 beträgt 46,6 Prozent (Ende 2006: 45,5 Prozent).

Betriebsergebnis top
Die TKB weist per Mitte 2007 einen Bruttogewinn von 95,8 Mio. Franken aus (+ 20,3 Prozent oder 16,2 Mio.). Der Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste bewegt sich weiterhin auf Tiefstniveau und blieb mit 2,8 Mio. Franken stabil (+ 2,3 Prozent oder 0,1 Mio.). In der Folge erzielte die TKB ein sehr gutes Betriebsergebnis (Zwischenergebnis) von 85,1 Mio. Franken. Dieser Wert widerspiegelt die operative Leistung der Bank und übertrifft das Vorjahresresultat um 22,6 Prozent (+ 15,7 Mio.). Mit einer Zuweisung von 51 Mio. Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken konnte die TKB ihre Eigenmittelbasis erneut wesentlich stärken. Der ausgewiesene Halbjahresgewinn von 30,3 Mio. Franken übersteigt den Vorjahreswert um 16,2 Prozent (+ 4,2 Mio.). Es ist das beste Ergebnis, das die TKB je zu Jahresmitte erzielt hat.

Ausblick
Für das zweite Semester 2007 rechnet die TKB mit einem weiterhin positiven Geschäftsgang. Die konkrete Entwicklung hängt wesentlich von der Börsen- und Finanzmarktsituation ab. Der harte Wettbewerb und das höhere Zinsniveau werden die Margen im Hypothekargeschäft weiter beeinflussen. Auch die vorgenommenen Zinserhöhungen auf der Aktiv- und Passivseite der Bilanz werden im zweiten Semester 2007 wirksam. In der Erfolgsrechnung schlagen sich zudem im zweiten Halbjahr weitere Kosten für die Einführung der neuen Informatik-Plattform nieder. Die TKB rechnet aus heutiger Sicht mit einem guten Jahresergebnis 2007. Die Zeichen stehen gut, den Vorjahres-Bruttogewinn von 177,8 Mio. Franken übertreffen zu können.

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