Medienmitteilung vom 8. August 2006

Thurgauer Kantonalbank floriert

Die TKB zeichnet sich durch einen stabilen und erfolgreichen Geschäftsgang aus. Die Halbjahreszahlen schliessen nahtlos an das ausserordentlich gute Ergebnis des Vorjahres an.

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) zeichnet sich durch einen stabilen und erfolgreichen Geschäftsgang aus. Die Halbjahreszahlen schliessen nahtlos an das ausserordentlich gute Ergebnis des Vorjahres an. Der Bruttogewinn von 81,4 Mio. Franken liegt leicht unter dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis nahm um rund 6 Prozent auf 69,4 Mio. Franken zu. Der ausgewiesene Halbjahresgewinn von 26,1 Mio. Franken ist 4,0 Prozent höher als im Vorjahr.

Der wirtschaftliche Aufschwung macht sich im Thurgau erst schwach bemerkbar. Dennoch konnte die TKB das Ausleihungsvolumen um 1,7 Prozent (+ 224,0 Mio.) auf 13,422 Mia. Franken erhöhen. Behaupten konnte sich die Thurgauer Marktführerin insbesondere im Hypothekargeschäft, wo starker Konkurrenzdruck herrscht. Die Hypothekarforderungen wuchsen im ersten Semester um 2,1 Prozent (+ 245,5 Mio.) auf 11,893 Mia. Franken. Der Festhypotheken-Anteil hat den Zenit erreicht und beträgt Mitte 2006 89 Prozent. Die Forderungen gegenüber Kunden gingen leicht zurück: um 1,4 Prozent (- 21,4 Mio.) auf 1,530 Mia. Franken.

Zufluss von Kundengeldern
Auf der Passivseite der Bilanz verzeichnete die TKB erneut ein Plus bei den für die Refinanzierung wichtigen Kundengeldern. Deren Gesamtvolumen dehnte sich um 1,4 Prozent (+ 95,4 Mio.) auf 7,150 Mia. Franken aus. Das Wachstum realisierte die TKB bei den Übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden, die zu Jahresmitte 2,166 Mia. Franken betragen (+ 7,5 Prozent oder 150,9 Mio.). Gebremst wurde dagegen der kontinuierliche Spargeldzufluss der letzten Jahre. Die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform sanken um 1,1 Prozent (- 55,5 Mio.) auf 4,984 Mia. Franken. Dabei handelt es sich grösstenteils um Umschichtungen auf andere, höher verzinste Anlageinstrumente wie beispielsweise Kassenobligationen. Hier konnte der stetige Abfluss der letzten Jahre gestoppt werden. Die Kassenobligationen notieren mit 691,4 Mio. Franken in der TKB-Bilanz, was einem Zuwachs von 1,5 Prozent (+ 10,4 Mio.) entspricht. Die Anleihen und Pfandbriefdarlehen veränderten sich um 2,1 Prozent (+100 Mio.) auf 4,929 Mia. Franken. Im ersten Semester platzierte die TKB eine fünfjährige Obligationenanleihe im Umfang von 150 Mio. Franken zu 2 ¼ Prozent erfolgreich am Markt.

Margendruck spürbar
Im Zinsengeschäft, der wesentlichsten Ertragsquelle der TKB, macht sich der zunehmende Margendruck bemerkbar. Trotz Volumenausweitung bei den Ausleihungen ging der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 1,4 Prozent (- 1,6 Mio.) auf 110,8 Mio. Franken zurück. Im indifferenten Geschäft konnte die TKB den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um beachtliche 13,1 Prozent (+ 4,3 Mio.) auf 36,8 Mio. Franken steigern. Dieser Ertragspfeiler partizipiert inzwischen mit 23 Prozent am Betriebsertrag. Aufgrund des Knicks in der Börsenentwicklung im zweiten Quartal 2006 sank der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 32,9 Prozent (- 2,9 Mio.) auf 5,9 Mio. Franken. Der Übrige ordentliche Erfolg nahm gegenüber Mitte 2005 um 14,4 Prozent (- 0,6 Mio.) auf 3,6 Mio. Franken ab. Der Betriebsertrag von 157,2 Mio. Franken präsentiert sich praktisch auf Vorjahresniveau (- 0,5 Prozent oder - 0,8 Mio.).

Kosten im Griff
Stabil zeigt sich die TKB auch auf der Kostenseite. Der Geschäftsaufwand nahm lediglich um 1,6 Prozent (+ 1,2 Mio.) auf 75,8 Mio. Franken zu. Der Personalaufwand stieg marginal um 0,7 Prozent (+ 0,3 Mio.) auf 41,8 Mio. Franken. Der Sachaufwand wuchs um 2,6 Prozent (+ 0,9 Mio.) auf 34,0 Mio. Franken. Darin sind erste Aufwendungen für die neue Informatik-Plattform enthalten. Die Kosten/Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio) per Mitte 2006 beträgt 48,2 Prozent.

Betriebsergebnis top

Die TKB weist per Mitte 2006 einen Bruttogewinn von 81,4 Mio. Franken aus (- 2,4 Prozent oder - 0,2 Mio.). Trotz der leichten Abnahme im Vergleich zum Rekordjahr 2005 ist dies der zweithöchste je erreichte Bruttogewinn per Semesterende. Der Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste konnte weiter eingedämmt werden und beträgt lediglich noch 2,7 Mio. Franken (- 71,9 Prozent oder - 7,0 Mio.). In der Folge erzielte die TKB ein sehr gutes Betriebsergebnis (Zwischenergebnis) von 69,4 Mio. Franken. Dieser Wert spiegelt die operative Leistung der Bank und übertrifft das Vorjahres-Resultat um 5,9 Prozent (+ 3,9 Mio.). Mit einer Zuweisung von 40 Mio. Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken konnte die TKB ihre Eigenmittelbasis wieder erheblich stärken. Der ausgewiesene Halbjahresgewinn von 26,1 Mio. Franken übersteigt das Vorjahresresultat um 4,0 Prozent (+ 1 Mio.).

Ausblick
Für das zweite Semester 2006 rechnet die TKB mit einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf. Die Entwicklung hängt davon ab, wie stark sich die Börsen und Finanzmärkte beleben, die im zweiten Quartal dieses Jahres einen Einbruch erlitten. Der unverändert harte Wettbewerb wird die Margen weiter negativ beeinflussen. Das Ergebnis 2006 dürfte voraussichtlich etwas tiefer ausfallen als 2005, das für die gesamte Finanzbranche ein ausserordentlich erfolgreiches Jahr war. Die TKB ist zuversichtlich, den für 2006 budgetierten Bruttogewinn von 150 Mio. Franken übertreffen zu können. Dies wäre der zweithöchste je erzielte Wert.

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