Medienmitteilung vom 9. August 2005

TKB ausgezeichnet unterwegs

Die TKB schaut auf ein positives erstes Halbjahr zurück. Die Zahlen per Ende Juni 2005 zeichnen ein höchst erfreuliches Bild.

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) schaut auf ein positives erstes Halbjahr zurück. Die Zahlen per Ende Juni 2005 zeichnen ein höchst erfreuliches Bild. Die Ausleihungen und Kundengelder konnten gesteigert werden. Bruttogewinn und Betriebsergebnis übertreffen die Vorjahres-Werte deutlich. Der ausgewiesene Halbjahres-Gewinn beträgt 25,1 Millionen Franken; 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Thurgauer Kantonalbank hat im ersten Semester gut gearbeitet. Trotz des rauen Marktumfeldes und der zögerlichen Wirtschaftsentwicklung konnte das Volumen der Ausleihungen ausgeweitet werden: um 1,7 Prozent (+ 223,6 Mio.) auf 13,142 Mia. Franken. Die Forderungen gegenüber Kunden kletterten um 6,5 Prozent (+ 100,4 Mio.) auf 1,654 Mia. Franken. Die Hypothekarforderungen stiegen um 1,1 Prozent (+ 123,1 Mio.) auf 11,488 Mia. Franken. Der Markt spielt sich nach wie vor in den Festhypotheken ab; der hohe Festhypotheken-Anteil von 89 Prozent blieb in den ersten sechs Monaten des Jahres stabil. Die Zunahme der Bilanz-Position Beteiligungen hängt mit der neuen Konsumfinanzierungsbank Cashgate zusammen, an der die TKB 10 Prozent des Kapitals hält. Die Bilanzsumme der TKB stieg per Mitte Jahr um 3,1 Prozent (+ 434,9 Mio.) auf 14,503 Mia. Franken.

Wachsende Kundengelder

Der Zufluss an Kundengeldern hielt im ersten Semester weiter an. Das Total der Kundengelder beträgt Mitte Jahr 7,007 Mia. Franken, was einem Plus von 4,6 Prozent (+ 310,0 Mio.) entspricht. Die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform stiegen um 1,6 Prozent (+ 78,3 Mio.) auf 4,938 Mia. Franken. Die Übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden wuchsen um 12,6 Prozent (+ 231,7 Mio.) auf 2,070 Mia. Franken. Die Kassenobligationen nahmen in der Gunst der Anleger weiter ab, was unter anderem auf das tiefe Zinsniveau zurückzuführen ist. Der Kassenobligationen-Bestand sank seit Anfang Jahr um 5,9 Prozent (- 41,1 Mio.) auf 651,3 Mio. Franken. Die Anleihen und Pfandbriefdarlehen betragen 4,980 Mia. Franken, was einer Erhöhung von 1,5 Prozent (+ 75,0 Mio.) entspricht. Die TKB platzierte im ersten Semester eine fünfjährige Obligationen-Anleihe von 150 Mio. Franken zu 1 5/8 Prozent erfolgreich im Markt. Im Gegenzug wurde eine Anleihe von 100 Mio. Franken zu 5 1/2 Prozent zur Rückzahlung fällig.

Ertragspfeiler im Plus
Höhere Erträge und tiefere Kosten als im Vorjahr weist die Erfolgsrechnung der TKB aus. Mit 112,4 Mio. Franken bildet der Erfolg aus dem Zinsengeschäft die wichtigste Ertragskomponente der Bank. Trotz Margendrucks konnte die TKB diesen gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent (+ 5,7 Mio.) steigern. Neben der Volumenausweitung bei den Ausleihungen trug die aufgrund des höheren Spargeldanteils günstigere Refinanzierungssituation dazu bei. Die Belebung der Aktienmärkte im ersten Halbjahr liess den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 11,8 Prozent (+ 3,4 Mio.) auf 32,6 Mio. Franken ansteigen. Gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern konnte die TKB auch den Erfolg aus dem Handelsgeschäft, der um 38,7 Prozent (+ 2,4 Mio.) auf 8,8 Mio. Franken zunahm. Mit 4,2 Mio. Franken (- 17,8 Prozent oder 0,9 Mio.) trug der Übrige ordentliche Erfolg zum Betriebsertrag von 158,0 Mio. Franken bei. Der Betriebsertrag liegt 7,2 Prozent (+ 10,7 Mio.) über dem Vorjahr.

Kosten gesenkt
Dank eines straffen Kostenmanagements konnte die TKB den Geschäftsaufwand reduzieren. Mit 74,6 Mio. Franken fällt dieser 3,4 Prozent (- 2,6 Mio.) tiefer aus als Mitte 2004. Der Personalaufwand ging um 0,7 Prozent (- 0,3 Mio.) auf 41,5 Mio., der Sachaufwand um 6,6 Prozent (- 2,3 Mio.) auf 33,1 Mio. Franken zurück. Die Cost-income-Ratio der Bank beträgt per Mitte 2005 47,2 Prozent (Ende 2004: 51,0 Prozent).

Höheres Zwischenergebnis
Die gute Ertragslage schlägt sich in einem komfortablen Bruttogewinn nieder. Mit 83,4 Mio. Franken fällt dieser 18,9 Prozent (+ 13,3 Mio.) höher aus als im Vorjahr. Dank dem erneut tieferen Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste – die Position sank um 26,7 Prozent (- 3,6 Mio.) auf 9,8 Mio. Franken – resultiert ein erfreuliches Zwischenergebnis (Betriebsergebnis) von 65,5 Mio. Franken. Dieses liegt 35,4 Prozent (+ 17,1 Mio.) über dem Vorjahr. Mit einer Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von 37 Mio. Franken – 16 Mio. Franken oder 76,2 Prozent mehr als Mitte 2004 – stärkt die TKB ihre Substanz erneut erheblich. Der ausgewiesene Halbjahres-Gewinn von 25,1 Mio. Franken übertrifft das Vorjahresergebnis um 2,8 Prozent oder 0,7 Mio. Franken.

Ausblick
Für das zweite Halbjahr 2005 rechnet die TKB mit einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf. Die in den letzten Jahren eingeleiteten Investitionen in die Automatisierung und in Prozessvereinfachungen dürften weiter Früchte tragen. Der Margendruck im Zinsdifferenzgeschäft bleibt allerdings unverändert stark. Verläuft die Börsenentwicklung ähnlich positiv wie im ersten Semester, rechnet die TKB für 2005 mit einem höheren Bruttogewinn als im Vorjahr. Der budgetierte Wert von 145,2 Mio. Franken dürfte übertroffen werden.

Kurz-Porträt
Mit rund 750 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von gut 14 Milliarden Franken zählt die Thurgauer Kantonalbank (TKB) zu den zwanzig grössten Banken in der Schweiz. Unter den Kantonalbanken ist sie die Nummer neun. Das gesamtbankweit iso-zertifizierte Finanzinstitut ist die Thurgauer Marktführerin und offeriert umfassende Leistungen für Private, KMU und die öffentliche Hand. Die Bank ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und gehört zu 100 Prozent dem Kanton Thurgau. Den gesetzlich verankerten Leistungsauftrag zugunsten einer starken Wirtschaft nimmt die TKB verantwortungsvoll wahr.

 

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