SARON-Hypothek

Die Finanzierung mit fester Laufzeit und flexiblem Zins

Mit der SARON-Flexi-Hypothek profitieren Sie unmittelbar von sinkenden Zinsen. Falls Sie hohe Zinsen erwarten, wechseln Sie einmalig in ein anderes Hypothekarmodell.

Tragbarkeit berechnen Beratung vereinbaren

Ihre Vorteile

  • bei sinkenden Marktzinsen profitieren
  • bei steigenden Marktzinsen in Fest-Hypothek wechseln
  • transparente Zinskosten dank SARON-Bindung
  • indirekte Amortisation via 3. Säule möglich
Sicherheiten
Grundpfanddeckung in der Höhe des Kreditrahmens
SARON und Zinsfestlegung
Der SARON ist ein Tageszinssatz. Er wird für Ausleihungen verwendet, welche sich die Nationalbank und Geschäftsbanken gegenseitig gegen Sicherheiten gewähren.

Damit Hypothekarnehmer nicht täglich Zinsen zahlen müssen, bietet die TKB Zinsperioden von 3 Monaten an. Am Ende jeder Zinsperiode wird aus allen aufgezinsten SARON-Tagessätzen der Basissatz (Compounded SARON) errechnet. Wird zum Basissatz die vereinbarte Marge dazugerechnet, ergibt dies den Kundenzinssatz für die jeweilige Zinsperiode.
Laufzeit
Die SARON-Flexi-Hypothek hat eine fixe Laufzeit von 3 oder 5 Jahren und fixe Zinsperioden von 3 Monaten.
Absicherung Zinsen
Um das Zinsrisiko einzuschränken, besteht die einmalige Möglichkeit, während der Laufzeit in eine Fest-Hypothek mit Restlaufzeit des Vertrages oder länger zu wechseln. Ein Wechsel in eine variable Hypothek ist nicht möglich.

Häufige Fragen zur Libor-Hypothek

Der Libor ist als Referenzzins weit verbreitet und dient als Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander ohne Sicherheiten Geld ausleihen. Er wurde bisher insbesondere auch für Geldmarkthypotheken, wie die Libor-Flexi-Hypotheken als Referenzzins genutzt. Der Libor wird auf dem Finanzplatz in London ermittelt. 

Seit der Finanzkrise 2008 leihen sich Banken kaum noch Geld auf unbesicherter Basis aus. Der Libor basiert deshalb praktisch ausschliesslich auf Expertenschätzungen. Die Qualität dieser Schätzungen ist nur schwer nachprüfbar, weshalb der Libor als Referenzzins im Geldmarkt deutlich an Aussagekraft verloren hat. Darum hat die britische Bankenaufsicht FCA im Sommer 2017 beschlossen, die Ermittlung des Libor ab dem 1. Januar 2022 nicht mehr zu unterstützen.

Das bedeutet, dass der Libor durch einen anderen Referenzzins ersetzt werden muss, der aus tatsächlich abgeschlossenen Geschäften abgeleitet werden kann. Diese Rolle wird der SARON übernehmen, welcher diese Anforderungen erfüllt.

Für den Schweizer Franken hat ein Gremium aus Vertretern der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und der Geschäftsbanken mit Unterstützung der Finanzmarktaufsicht (FINMA) den SARON («Swiss Average Rate Overnight») als neuen Referenzzins für den Geldmarkt empfohlen.

Der SARON existiert bereits seit 2009 und ist auch als «SNB-Repo-Satz» bekannt. Er basiert nicht wie der Libor auf einer Einschätzung von Banken, sondern ausschliesslich auf Transaktionen und handelbaren Quotierungen im besicherten Geldmarkt. Konkret: Der SARON ist der Zinssatz, zu dem sich Banken für einen Tag Geld auf besicherter Basis ausleihen. Als Sicherheit dienen dabei Wertpapiere, die sehr hohe Qualitätsanforderungen erfüllen (z.B. Obligationen der Eidgenossenschaft).

Die Liborsätze und der SARON unterscheiden sich vor allem in zwei Punkten:

  • Der SARON ist ein Zinssatz für Ausleihungen, die mit qualitativ hochstehenden, sehr liquiden Sicherheiten unterlegt sind. Die Libor-Sätze sind Zinssätze für unbesicherte Ausleihungen.
  • Die Libor-Sätze werden täglich für eine Vielzahl von Laufzeiten festgelegt (z.B. 1, 2 oder 3 Monate). Das heisst, der Kreditnehmer weiss schon zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses, wie viel er nach Ablauf des Geschäfts bezahlen muss. Der SARON ist ein Satz für eine 1-Tages-Ausleihung und jeweils nur für die Zeitperiode bis zum Folgetag bekannt. Die Kosten für einen SARON-Kredit ergeben sich somit dadurch, dass die täglichen SARON-Sätze z.B. über die nächsten 1, 3, 6 oder 12 Monate kumuliert werden. Grundsätzlich sind die tatsächlichen Kosten des Kredits somit erst nach Ablauf des Geschäfts bekannt.

Damit Hypothekarnehmer nicht täglich Zinsen zahlen müssen, bietet die TKB Zinsperioden von 3 Monaten an. Am Ende jeder Zinsperiode wird aus allen aufgezinsten SARON-Tagessätzen der Basissatz (Compounded SARON) errechnet. Wird zum Basissatz die vereinbarte Marge dazugerechnet, ergibt dies den Kundenzinssatz für die jeweilige Zinsperiode.

In unserem Erklärvideo zeigen wir Ihnen im Detail auf, wie die Berechnung des Zinssatzes für eine SARON-Flexi-Hypothek funktioniert.

Bestehende Libor-Flexi-Finanzierungen, die vor Ende 2021 auslaufen, sind von der Umstellung nicht betroffen. Verlängerungen solcher Finanzierungen können auf SARON-Basis oder mit einem anderen Finanzierungs­angebot erfolgen.

Libor-Flexi-Hypotheken, deren Laufzeit nach dem 31.12.2021 endet, werden für die Dauer ihrer Restlaufzeit wahlweise in wirtschaftlich gleichwertige SARON-Flexi-Hypotheken umgewandelt oder als Festhypothek weitergeführt.

Ihr Berater/Ihre Beraterin wird Sie frühzeitig vor der Ablösung des Libor durch den SARON persönlich kontaktieren.

Wir machen Ihnen eine individuelle Offerte, die sich an Ihrer persönlichen Situation orientiert. Berücksichtigt werden dabei neben der Laufzeit und den aktuellen Marktzinsen auch die Risikosituation (Liegenschafts- und folglich Belehnungswert, Tragbarkeit) sowie Ihre finanzielle Gesamtsituation.

Die TKB-Kundenberatung orientiert sich an Ihrer finanziellen Gesamtsituation. Wir zeigen Ihnen mögliche Optionen auf, beleuchten steuerliche, vorsorge- und anlagespezifische Belange und stellen sicher, dass Sie bei Ihrer Investition an alles gedacht haben.

Die Hypothekarberatung ist kostenlos.

Wie können wir Ihnen behilflich sein?

Mo. - Fr. von 08.00 - 18.00 Uhr
Kartensperrung 24 h

0848 111 444

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Dürfen wir vorstellen: OLIVIA - das Kundenportal der TKB. OLIVIA löst das TKB E-Banking ab und führt es mit weiteren digitalen Angeboten unter einem einzigen Login zusammen.

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Vorsicht VOR CYBERKRIMINELLEN

Nehmen Sie sich in Acht vor gefälschten E-Banking-Loginseiten, die Sie auffordern, persönliche Dokumente (Identitätskarte, CrontoSign) hochzuladen.

So schützen Sie sich