PORTRÄT
WER WIR SIND
Lernen Sie die Thurgauer Kantonalbank näher kennen.
Die starke Bank im Kanton Thurgau
Seit über 140 Jahren ist die Thurgauer Kantonalbank (TKB) im Kanton Thurgau verwurzelt. Als tragender Pfeiler der Wirtschaft und als verlässliche Finanzdienstleisterin für die Bevölkerung hat sich die TKB seit ihrer Gründung 1871 eine führende Marktstellung erarbeitet.
Rund zwei Drittel der ansässigen Klein- und Mittelunternehmen pflegen eine Geschäftsbeziehung zur TKB, im Privatkundenbereich beträgt der Marktanteil etwa 50 Prozent. 180 000 Kundinnen und Kunden nutzen die umfassende Dienstleistungspalette, die sich durch attraktive Produkte, persönliche Beratung und einen kompletten Rundum-Service auszeichnet. Private Banking-Kunden schätzen bei der TKB die individuelle Betreuung und die massgeschneiderten, ganzheitlichen Lösungen.
Dichte Präsenz
Mit 30 Geschäftsstellen zeichnet sich die Thurgauer Kantonalbank durch eine starke lokale Präsenz aus. Kundinnen und Kunden profitieren von kurzen Entscheidungswegen und dezentral geregelten Kompetenzen. Die Kompetenzzentren im Firmen- und Private Banking-Geschäft sind an drei beziehungsweise vier regionalen Standorten angesiedelt. Dienstleistungen für Gewerbekunden bietet die TKB von 14 Standorten aus an.
Ergänzend zu den Geschäftsstellen unterhält die TKB ein weit verzweigtes Bancomaten-Netz. Darüber hinaus offeriert die Kantonalbank ihren Kundinnen und Kunden verschiedene elektronische Kontakt- und Geschäftsmöglichkeiten.
Für Wirtschaft und Bevölkerung
Die Thurgauer Kantonalbank ist ein kantonales Institut mit Staatsgarantie. Mit über 700 Mitarbeitenden, darunter über 50 Lernende, zählt die TKB zu den grössten und attraktivsten Arbeitgebern und Ausbildnern im Kanton. Den gesetzlich verankerten Leistungsauftrag und ihre volkswirtschaftliche Verantwortung nimmt die Bank aktiv wahr. Mit einem umfassenden Angebot, das sich immer wieder durch attraktive Innovationen auszeichnet, ist die TKB sowohl für Private als auch für KMU und die öffentliche Hand eine zuverlässige Bankpartnerin. Zudem engagiert sie sich massgeblich für die Bereicherung des sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens im Thurgau.
Qualität als Erfolgsfaktor
Die TKB setzt seit Jahren auf Qualität und leistete in diesem Bereich Pionierarbeit in der Schweizer Bankenszene. Seit 2004 verfügt die TKB als Gesamtunternehmen über das ISO Zertifikat 9001:2008. Seit 2009 besitzt sie das ISO Zertifikat 20000, das der Bank ein professionelles Managementsystem im IT-Bereich bescheinigt.
Respektable Grösse
Die Thurgauer Kantonalbank zählt zu den zwanzig grössten Schweizer Banken. Unter den insgesamt 24 Kantonalbanken ist die TKB die Nummer neun. Hauptertragsquelle ist das klassische Zinsgeschäft. Dieses macht derzeit rund drei Viertel des Betriebsertrags aus. Mit Obligationen und Pfandbriefdarlehen von über drei Milliarden Franken ist die Thurgauer Kantonalbank auch am Kapitalmarkt präsent.
Weitere Informationen über die TKB
Seit 140 Jahren ist die TKB im Kanton Thurgau verankert. Als berechenbare Finanzpartnerin für Private, Klein- und Mittelbetriebe, Gewerbe sowie für Institutionen und die öffentliche Hand hat sich die TKB seit ihrer Gründung 1871eine führende Marktstellung erarbeitet.
Vom politischen Willen zum Verfassungsauftrag
Im Zuge der Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts steigt die Nachfrage nach Investitionskapital massiv an. Aus diesem Grund wird schon bald der Ruf nach der Schaffung eines eigenen, thurgauischen Kreditinstitutes hörbar. Als sich der Grosse Rat mit der Revision der Kantonsverfassung von 1849 befasst, schafft er auch einen Verfassungsartikel für eine staatliche Bank. Am 28. Februar 1869 stimmt das Thurgauer Stimmvolk dem neuen Verfassungswerk zu und am 3. April 1870 dem ersten Kantonalbankgesetz. Ein Jahr später, am 1. Mai 1871wird in Weinfelden die Thurgauische Kantonalbank eröffnet.
Gründerjahre
Trotz der Wirtschaftskrise ab 1877 vermag die Thurgauische Kantonalbank das Vertrauen der Thurgauer Bevölkerung zu gewinnen und expandiert. Innert zehn Jahren errichtet sie 30 Einnehmereien im ganzen Kanton. Die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg ist durch ein starkes Wachstum des Hypothekenbestandes gekennzeichnet.
Charakterfest in Krisenzeiten
Von 1919 bis 1930 vergrössert die Thurgauische Kantonalbank ihr Filialnetz weiter. Im Verlaufe der 20er-Jahre steigt die Bank zur viertgrössten Kantonalbank der Schweiz auf. Im Sog der New Yorker Börsenkrise vom Oktober 1929 kommt es auch in der Schweiz zu einer Reihe von Banken-Zusammenbrüchen und zu teilweise massiven Kündigungen von Hypotheken durch Banken. Die Thurgauische Kantonalbank macht von dieser rigorosen Massnahme selbst in diesen schwierigen Zeiten nie Gebrauch. Auch die Jahre des Zweiten Weltkriegs übersteht die Bank unbeschadet, obwohl das Hypothekargeschäft in diesen unsicheren Zeiten stetig zurückgeht und unlukrative kriegswirtschaftliche Aufgaben übernommen werden müssen.
Ausbau zur Universalbank
Der unerwartete volkswirtschaftliche Aufschwung nach dem Krieg drückt sich bei der Thurgauischen Kantonalbank in einem markanten Anstieg des Hypothekargeschäftes aus. Immer öfters werden durch die Thurgauische Kantonalbank Projekte des Kantons und der Gemeinden finanziert. Das neue Bankgesetz von 1964, dem das Thurgauer Stimmvolk deutlich zustimmt, bringt eine Neuausrichtung. Die Bank erhält das Recht, fortan alle wesentlichen Bankgeschäfte zu betreiben. Die Thurgauische Kantonalbank entwickelt sich zur Universalbank.
Namensänderung und neue Struktur
1969 wird der neue Hauptsitz in Weinfelden in Betrieb genommen und in der Folge das Geschäftsstellennetz ausgebaut. Zwanzig Jahre später - 1989 - passt die Bank ihren Firmenname dem modernen Sprachgebrauch an. Aus der „Thurgauischen Kantonalbank" wird die „Thurgauer Kantonalbank" (TKB). 1992 zentralisiert die TKB Logistik-Dienstleistungen im neu erstellten Betriebszentrum im Roos in Weinfelden. Dort befinden sich auch die Ausbildungsräume der Bank; zudem wird ein Mitarbeiter-Restaurant in Betrieb genommen. Im Jahre 1998 führt die TKB das Internet-Banking ein.
Qualitätsauszeichnung und neue Informatik-Plattform
2004 wird die TKB als Gesamtunternehmen nach dem ISO-Standard 9001:2000 zertifiziert. Mit dieser Qualitätsauszeichnung nimmt die TKB in der Schweizer Bankenwelt eine Pionierrolle ein. Mit dem ISO 20000-Zertifikat für das IT Service-Management setzt die TKB einen weiteren Meilenstein auf ihrem Qualitätsweg. Ihr bisher grösstes Projekt realisiert die Bank 2008. Sie führt im August die neue Informatikplattform Avaloq ein.
Anpassung der Organisation
Im Rahmen ihrer Strategie 2011 bis 2015 passt die TKB per Anfang April 2011 ihre interne Organisation an. Durch die Zusammenführung von Produktion, Verarbeitung, IT und Logistik in den neuen Führungsbereich „Produkte und Services" können wesentliche Synergien genutzt und Prozesse effizienter gestaltet werden. Die Geschäftsleitung wird von vier auf fünf Mitglieder erweitert. Die bisher an sieben Standorten präsenten Private-Banking-Teams werden an vier Standorten gebündelt. Die Betreuung der Firmenkunden erfolgt neu drei Standorten aus. Im Januar 2012 nimmt zudem die neugegründete Gewerbekundeneinheit ihre Tätigkeit in 14 Geschäftsstellen auf.
Neue Anlagephilosophie
Im März 2012 lanciert die TKB ihre neue Anlagephilosophie. Die Bank richtet ihr Anlagegeschäft auf das Marktumfeld der Zukunft aus, das durch steigende Zinsen und tiefere Wachstumsraten geprägt sein dürfte. Zusammen mit dem unabhängigen Schweizer Beratungsunternehmen Wellershoff & Partners entwickelt die TKB neue Lösungen für Vermögensverwaltungskunden.
Weitere Informationen
Staatsgarantie durch den Kanton Thurgau
Die TKB ist zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Thurgau. Der Eigentümer gewährt der TKB vollumfängliche Staatsgarantie. Dies ist im Kantonalbankengesetz festgehalten und bedeutet, dass der Kanton für die Verbindlichkeiten der TKB gerade stehen würde, falls im äussersten Fall deren eigene Mittel nicht ausreichten.
Die Inanspruchnahme der Staatsgarantie ist allerdings ein rein hypothetisches Szenario. Seit der Gründung der TKB im Jahre 1871 ist die Staatsgarantie nie zum Tragen gekommen.
Grundsatz
Gemäss § 5 des Gesetzes über die TKB haftet der Kanton für die Verbindlichkeiten der Bank, soweit deren eigene Mittel nicht ausreichen. Sowohl die Staatshaftung als auch die Haftung der TKB selbst ist unbegrenzt. Die Kundengelder sind demnach vollumfänglich - ohne Haftungsgrenze - gesichert.
| Die Staatsgarantie umfasst ... | Die Staatsgarantie umfasst nicht ... |
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Forderungen von TKB Kunden, wie
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Die Depotwerte sind nicht Gegenstand der Konkursmasse, sondern werden im Liquidationsfall zu Gunsten des Hinterlegers (Deponent) abgesondert. Diese Regelung gilt auch bei anderen Banken und hat mit der Staatsgarantie nichts zu tun. |
Deckung durch Einlagensicherung
Die TKB untersteht der Vereinbarung der Schweizer Banken und Effektenhändler über die Einlagensicherung. Das heisst, dass für alle Vermögenswerte (inkl. Fremdwährungen) auf einem Spar-, Privat- oder Vorsorgekonto sowie für Kontokorrent und Fest- und Callgelder ein Konkursprivileg besteht. Voraussetzung ist, dass diese Einlagen auf den Namen des Einlegers lauten. Als Einlagen gelten auch Kassenobligationen, die in einem Depot, lautend auf den Namen des Kunden bei der ausgebenden Bank hinterlegt sind. Das Konkursprivileg besteht bis zu einem Höchsthaftungsbetrag von CHF 100'000.-- pro Kunde.
Bei der TKB gelangt zudem die Staatsgarantie zur Anwendung. Sollten also im - rein hypothetischen - Fall eines TKB-Konkurses nach Abschluss des Konkursverfahrens noch Ansprüche von Kunden gegenüber ausstehend sein, die nicht durch die Einlagensicherung gedeckt sind bzw. die mangels Liquidität der Bank nicht mehr ausbezahlt werden konnten, sind diese Forderungen durch den Kanton Thurgau gedeckt. TKB-Kunden würden somit am Ende des Konkursverfahrens durch den Kanton schadlos gehalten.
Die Thurgauer Kantonalbank ist - grösstenteils über den Verband schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) - in verschiedene Gemeinschafts- und Kooperationswerke eingebunden. Hier eine Übersicht in alphabetischer Reihenfolge:
Kantonalbanken
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Verband Schweizerischer Kantonalbanken |
Weitere Partner / Gemeinschaftswerke
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